Warum ein Immobilienmakler…

Zeitgewinn /Konzentration: Bei Beauftragung eines Immobilienmaklers nimmt dieser dem Auftraggeber den mit dem Verkauf bzw. der Vermietung der  Immobilie verbundenen Zeitaufwand ab. Die Summe der Zeitersparnis für den Auftraggeber entspricht somit der Summe der für den Verkauf erforderlichen Aktivitäten. Berücksichtigt man dabei sämtliche Vorbereitungen, die Annahme eingehender Telefonate und auch alle erforderlichen Nachbereitungen, ist der ersparte Gesamtzeitaufwand mitunter erheblich. Ein hauptberuflicher Immobilienmakler konzentriert seine gesamte Arbeitskraft auf die Erfüllung seiner Auftragsverhältnisse. Der Eigentümer einer Immobilen kann, wenn überhaupt, nur einen äußerst begrenzten Teil seiner Arbeitskraft für die Suche nach dem passenden Interessenten aufbringen. Um die verbleibende Zeit reduziert sich seine Freizeit.

Fachkompetenz: Im Idealfall verfügt ein Immobilienmakler über eine immobilienwirtschaftliche Ausbildung sowie über mehrjährige Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft. Somit ist gewährleistet, dass der Immobilienmakler nicht nur als Bindeglied zwischen Verkäufer und Käufer fungiert, sondern auch ein kompetenter Berater für aufkommende Fragen ist. Zudem ist der Immobilienmakler dadurch in der Lage, Schwierigkeiten oder Risiken frühzeitig zu erkennen und zu beheben bzw. zu vermeiden.

Soziale Kompetenz/Vermittlungstätigkeit/gemeinsame Interessensvertretung: Das Ziel der Vermittlungstätigkeit des Immobilienmakler ist es, dass verschiedene Parteien zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen. Hierzu muss der Immobilienmakler durch die Gesamtheit seiner persönlicher Fähigkeiten und seiner Einstellungen beizutragen, indem er die individuellen Handlungsziele jeder Vertragspartei erkennt und mit den Einstellungen und Werten der jeweils anderen Vertragsparteien in Einklag bringt. Der Immobilienmakler als Vermittler trifft dabei keine eigenen Entscheidungen, sondern ist lediglich als Ratgeber für das Verfahren verantwortlich.  Der Immobilienmakler ist als Vermittler somit der unparteiliche Dritte, der nicht nur die Interessen einer Partei, sondern die sämtlicher Parteien zu berücksichtigen hat.

Marktwertkenntnis: Der Immobilienmarkt kann zum Beispiel nach Regionen, Art der Immobilie oder deren Nutzung in verschiedene Teilmärkte unterteilt werden. Der Immobilienmakler ist als ständiger und erfahrener Marktteilnehmer ein wertvoller Ansprechpartner für die Teilmärkte, die sich in seinem regelmäßigen Tätigkeitsgebiet befinden. Zusätzlich ist er aufgrund seiner Erfahrung in der Lage, sich innerhalb kurzer Zeit auch in die Tätigkeitsgebiete einzuarbeiten, in denen er für gewöhnlich nicht regelmäßig arbeitet. Für eine aussagekräftige Bestimmung des Marktwertes anhand von Vergleichswertes sind diese Voraussetzungen unerlässlich. Im Gegensatz dazu muss ein privater Immobilienanbieter sich zunächst die erforderliche Marktkenntnis aneignen. Zur Überprüfung des ermittelten Vergleichswertes ist der fachkundige Immobilienmakler zusätzlich in der Lage, anerkannte Wertermittlungsmethoden anzuwenden (Sach- und Ertragswertermittlung, ROI-Analyse).

Technische Ausstattung: Ein professioneller Immobilienmakler verfügt über eine entsprechende technische Ausrüstung, zum Beispiel Kameratechnik für Fotoaufnahmen, von der ein Auftraggeber profitiert.

Kontakte: Der Auftraggeber eines Immobilienmaklers profitiert von den Kontakten, die der Immobilienmakler im Zuge seiner langjährigen und ständigen Marktteilnahme zum Beispiel zu Notaren, Banken und anderen Finanzierungspartnern, Architekten, Rechtsanwälten, Gärtnern, Handwerkern, etc. aufgebaut hat. Abgesehen davon, dass für die Zusammenarbeit mit diesen Partnern bereits positive Erfahrungswerte bestehen, erhält der Auftraggeber durch die regelmäßige Zusammenarbeit des Immobilienmaklers mit seinen Partnerunternehmen weitere Vorteile. Zunächst muss der Auftraggeber den passenden Partner nicht selbst suchen. In vielen Fällen erhält der Auftraggeber sogar bessere Konditionen oder schnellerer Bearbeitungszeiten .

Finanzierungsbeschaffung: Der Immobilienmakler ist entweder selbst Finanzierungspartner eines oder mehrerer Kreditinstitute oder arbeitet mit Finanzierungspartnern zusammen, zu denen er für den Auftraggeber den Kontakt herstellen kann. In jedem Fall kann der Makler den Auftraggeber also dabei unterstützen, einen guten Finanzierungspartner mit günstigen Konditionen zu finden.

Erreichbarkeit/Reaktionszeit: Der Immobilienmakler ist für seine Auftraggeber mindestens zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar. Sollte der Immobilienmakler einmal nicht direkt erreichbar sein, wird er innerhalb kürzerer Zeit auf den Kontaktversuch des Auftraggebers reagieren.

Breites und zielgerichtetes Marketing: Die bedeutendste Vermarktungsart für Immobilien ist inzwischen die Internetvermarktung. Der Immobilienmakler inseriert die Immobilien für den Auftraggeber in der Regel nicht nur bei einer Internetplattform, sondern bei mehreren. Ergänzend hierzu sollten in bestimmten Fällen auch weitere Vermarktungsmaßnahmen durchgeführt werden um gewisse Zielgruppen wie zum Beispiel die Nachbarschaft oder bestimmte Berufsgruppen zu informieren. Auch die Insertion in Printmedien kann in manchen Fällen sinnvoll sein.

Erfolgsabhängige Vergütung: Die Vergütung des Immobilienmaklers erfolgt nach dem Erfolgsprinzip. Lediglich für erfolgreiche Bemühungen erhält er ein Vergütung, obwohl er mit seinem Arbeits- und Kostenaufwand in Vorleistung geht. Bei erfolgloser Tätigkeit des Maklers entstehen dem Auftraggeber keine Kosten.

Zeugenfunktion: Sollte es nach Abschluss der Kaufvertragsabwicklung zu Streitigkeiten kommen, kann es von Vorteil sein, wenn ein Immobilienmakler das Verkaufsgeschehen als neutraler Dritter begleitet hat.

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